Die letzten Wochen haben wir uns verstärkt dem Projekt “Coco Lores Film” gewidmet. Schon länger hegten wir den Wunsch, einen Film zu Coco Lores zu drehen. Die Teilnahme an einem Fashion Film Award gab uns dann den Ansporn, das auch in die Tat umzusetzen.
Glücklicherweise konnten wir unseren guten Freund Thomas Maier und seinen Kollegen Caspar Arnhold für Regie, Kamera und Schnitt begeistern. Unterstützt wurden wir bei unserem Film dann auch von der Produktionsfirma Mana Magna, für die beide arbeiten.
Schnell stand fest, dass wir gerne Isabel Schmidt für die Hauptrolle haben wollen. Sie stand bereits bei unserem Büro Couture Shooting vor der Kamera und nun spielte sie auch unsere “Coco”.
Der Film hat einen kurzen Plot und spielt anfangs in der Koselstraße und ja, aufregend war das schon mit den ganzen leuchten und dem Filmset in unserem Laden. Der zweite Teil wurde einen Tag später im Hotel gedreht. Freundlicherweise hat uns das Marriott Frankfurt zwei seiner Zimmer mit dem berauschenden Skylineblick zur Verfügung gestellt. Ein Zimmer benötigten wir für den Filmdreh, das andere diente für Maske, Styling, Besprechung und Catering.
Im “Drehzimmer” konnte immer nur eine begrenzte Anzahl mit rein und wenn, dann ganz klein irgendwo versteckt am Boden sitzend. Möglichst nicht laut atmen, um den O-Ton nicht zu stören. Mit am Boden war auch immer Steff Wilkenloh, unsere Frau für Haare und MakeUp. Ich bin immer noch ganz begeistern von der wunderbaren Turmfrisur, die Isa zu unserem neuen Glanzoverall trägt.
Die “Klappe” wird heutzutage übrigens mit einer “App” des mobilen Apfeltelefons (Movie Slate) betätigt. Also keine große Klappe.
Nach dem Dreh hat Thomas den Film mit Caspar und uns geschnitten. Danke Thomas & Caspar für die langen Nächte, die Ihr für uns um die Ohren geschlagen hast. Cut abgesegnet, dann ging es ins Tonstudio und wir haben rausgefiltert, verstärkt und Musik unterlegt. Hier haben wir uns für einen Song von ZOE.LEELA entschieden. Die Berliner Künstlerin unterstreicht mit Ihrem treibenden Song “Silence” die leicht düstere Stimmung des Filmes:
Ausserdem danken wir Marius Kiesgen, Jérome Desnos, Hartmut H. Hölter, Melinda & Kai Mokrus und allen anderen Unterstützern vor Ort, am Set und in der Koselstraße.
Viel dürfen wir sonst leider nicht verraten, bis das Ergebnis des Wettbewerbes fest steht, aber ein Blick hinter die Kulissen darf geworfen werden: